Hurra, es ist ein Panda Update

In den USA und Großbritannien hat der Google Zoo bereits Anfang 2011 Nachwuchs bekommen. Leider haben sich einige nicht wirklich über den kleinen Panda gefreut.

Die Ursache für die große Aufregung ist jedoch schnell erklärt: Durch den neu aufgefahrenen Suchalgorithmus von Google, wird der Qualität von Inhalten (Content) eine deutlich größere Aufmerksamkeit beigemessen als bisher.

Laut Google-Sprecher Keuchel, war dies sogar einer der Hauptgründe für das Update. Eigentlich kann man die höhere Bedeutsamkeit der Webseiteninhalte ja positiv bewerten, wäre da nicht das Problem, dass teilweise auch die falschen darunter leiden müssen.

Google vs. Content Farmer
Das Google die sogenannten Spammer auf dem schnellsten Wege loswerden möchte, ist logisch erklärt. Mit dem Panda Update, sollen qualitativ gute Inhalte zukünftig besser gerankt werden als die sogenannten „Content Farmer“, die ihre Saat tausendfach im Netz verstreuen. Als Content Farm bezeichnet man Webseiten, die die Suchenden mit billigen Inhalten auf Werbeangebote locken.

Google wertet beim neuen Algorithmus wahrscheinlich einige Faktoren parallel aus. Wenn diese Faktoren grosse Abweichungen zum Google Standart aufweisen, schlägt der Panda gnadenlos zu und filtert ohne Vorwarnung aus. Besonders hart traf es in den USA z.B. Suite101.com, ein Online Magazin und Texter Netzwerk, sowie Ehow.com wo man für jeglichen Fragen eine Antwort findet.  Aber auch Artikelverzeichnisse, Frage-Antwort Portale, allgemeine Verzeichnisse sowie How-to Webseiten,  Preisvergleiche, Coupon Sites und lokale Plattformen sind ebenfalls massiv heruntergestuft worden. 

Folgenschwere Auswirkungen
Noch ist das Panda Update nicht in Deutschland angekommen, jedoch sollte jeder Webmaster aus den teilweise verherenden Folgen in den USA und Großbritannien lernen. Wer demnach viel Inhalt, gekoppelt mit Werbung und häufig eingebauten Keywords auf seiner Webseite hat, sollte sich den im Administratoren-Blog von Google zur Verfügung gestellten Fragenkatalog anschauen.

Wer also Ähnlichkeiten zu bereits abgestraften Webseiten aus den USA oder UK entdeckt, sollte bereits jetzt schon über die ein oder andere Vorsichtsmaßnahme nachdenken. Ebenso zu beachten ist, dass Google wahrscheinlich zukünftig auch die durchschnittliche Verweildauer auf einer Webseite schärfer beurteilt.

Kehrt ein Nutzer nach kurzer Zeit wieder zurück zur Google Ergebnisliste, hat er demnach wohl nicht das gefunden, wonach er ursprünglich gesucht hat. Ergo: Die Seite wird von Google als minderwertig betrachtet. Gut gerüstet sind alle Suchmaschinenoptmierer, die bereits in der Vergangenheit bei allen SEO-Maßnahmen besonderen Wert auf einen qualitativ hochwertigen Inhalt für den menschlichen Leser geachtet haben.